Pferdeosteopathie

Der Begriff „Osteopathie“ setzt sich aus den Begriffen ostéon (Knochen) und pathos (Leiden) zusammen und beschreibt die Wechselwirkung zwischen Knochen, Organen und Faszien.

 

 

Die Osteopathie möchte die freie Beweglichkeit aller am Gesamtorganismus beteiligten Strukturen erreichen und Funktionseinschränkungen vorbeugen, Funktionseinschränkungen entstehen z.B. durch geänderte Gewebsspannungen oder durch Dysbalance im Craniosacralen System.

 

Bedingt durch die äußeren Umstände in denen unsere Pferde heutzutage leben, entwickeln sie zwangsläufig Fehlhaltungen, muskuläre Verspannungen und Widersetzlichkeit. Neben einer Änderung in der Haltung und der reiterlichen Komponente ist die Osteopahthie eine Möglichkeit eine Besserung des Allgemeinzustands in Zusammenarbeit mit dem Besitzer zu erreichen.

 

 

Der Osteopath betrachtet immer das Fasziensystem, das Craniosacrale System (umfasst Schädel und Kreuzbein und alle Verbindungen dieser Strukturen), das Viszerale System (umfasst alle inneren Organe) und das Parietale System (umfasst den Bewegungsapparat mit all seinen Strukturen) als Einheit.